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Der Kreisfeuerwehrverband des Rhein-Sieg-Kreises e.V. besteht mit seinen heutigen Mitgliedern seit dem 1. August 1969. Der Verband fördert den Feuerschutz und ist deshalb als gemeinnützig anerkannt.

 

Der Verband entstand als Folge der kommunalen Neugliederung des Bonner Raumes aus der Zusammenführung der Kreisfeuerwehrverbände Bonn-Land und Siegkreis.

Während der Kreisfeuerwehrverband Bonn-Land aufgelöst wurde, erhielt der Verband des Siegkreises einen neuen Namen und nahm die linksrheinischen Feuerwehren auf.

 

In den ersten 25 Jahren seines Bestehens wurde die Verbandsgemeinschaft zunächst sehr kritisch betrachtet. Mit seinem Entstehungsgrund, dem „Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn“, teilt der Kreisfeuerwehrverband unauflöslich das Schicksal des politischen Gemeinwesens „Rhein-Sieg-Kreis“.

Diese enge Verflechtung wird besonders in der Doppelfunktion des Kreisbrandmeisters deutlich, der als feuerwehrtechnischer Aufsichtsbeamter des Oberkreisdirektors zugleich geborener Verbandsvorsitzender ist.

Theo Roberz gab demnach sein Amt als Kreisbrandmeister des Landkreises Bonn am 15. August 1969 an den Kreisbrandmeister des früheren Siegkreises, Paul Wilhelms aus Lohmar-Wahlscheid, ab. Wilhelms lud daraufhin bereits für den 20. und 21. September 1969 Feuerwehren zum ersten Verbandstag im neugebildeten Rhein-Sieg-Kreis nach Troisdorf ein. Auf dem Programm stand neben feuerwehrtechnischen Leistungswettbewerben, sportlichen Veranstaltungen und musikalischen Darbietungen der Feuerwehrmusikkapellen eine Dienstbesprechung mit Podiumsgespräch der Freiwilligen Feuerwehren des Regierungsbezirks Köln.

 

Nach sondierten Vorgesprächen benannten die Feuerwehrführer am 9. Dezember 1969 Paul Wilhelms zu ihrem Kreisbrandmeister. Gemeindebrandmeister Heinz Kerz aus Bornheim wurde zu seinem Stellvertreter ernannt.

Bereits 1970 berichtete Kreisbrandmeister Paul Wilhelms der Presse, dass der neugebildete Rhein-Sieg-Kreis mit 4.177 freiwilligen Hilfskräften der größte Kreisfeuerwehrverband im Land Nordrhein-Westfalen sei und bundesweit gar an 5. Stelle stehe. Die 19 Feuerwehren im Kreisgebiet seien in 121 Löschgruppen gegliedert. 127 Lösch- und Sonderfahrzeuge stünden zur Verfügung, um den Wehrmännern im Ernstfall das nötige materielle Rüstzeug zu geben. Hinzu kamen noch 36 bundeseigene Fahrzeuge in drei seinerzeit noch existierenden Luftschutz-Bereitschaften.

 

Kreisbrandmeister

1969 – 1979        Paul Wilhelms (Lohmar-Wahlscheid)

1980 – 1991        Wolfgang Mirbach (Königswinter-Niederdollendorf)

1991 – 2014        Walter Jonas (Königswinter-Uthweiler)

Seit 2014             Dirk Engstenberg (Sankt Augustin)

Aktuell wird der Kreisfeuerwehrverband durch folgenden Vorstand vertreten:

Vorsitzender: Dirk Engstenberg
Stellvertretender Vorsitzender:   Markus Zettelmeyer