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Feuerwehren

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IuK-Einheit (Information und Kommunikation)

 

Leitung: Guido Krautscheid, Stellvertreter: Frank Mühlchen, Guido Vollbach

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Mitgliederzahl: ca. 25 Feuerwehrleute

Art der Alarmierung:

- Digital über die Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises

- Telefontaktische Alarmierung

Hauptaufgaben: Logistische Unterstützung der Einsatzleitung in den Kommunen im Bereich der Information und Kommunikation
Fuhrpark / Gerätschaften: ELW 2 mit Fernmeldezentrale und Stabsraum, GW-IuK, GWL
Aufgaben


Die Iuk-Einheit versteht sich als logistische Unterstützung der Einsatzleitung im Bereich der Information und Kommunikation.


image fw iuk gf IMG 5402 Darunter fallen Aufgaben wie:

  • Herstellen einer Funkverbindung (2m- und 4m-BOS inkl. 2m-Relaisstelle)
  • Herstellen einer Funkverbindung mit MRT/HRT und Repeater
  • Herstellen einer Telefonverbindung
  • Herstellen des Feldkabelbaus
  • Kommunikation mittels Fax und Email
  • Kommunikation über Satellit (SAT-Link)
  • Nachrichtenübermittlung per Boten (Kfz/Krad/Rad/Pedes)
  • Einrichtung und Betreiben eines abgesetzten Stabsraumes

Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises.

Wir über uns

 

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Zurzeit gehören der Einheit rund 25 Kameraden an, die von Brandoberinspektor (BOI) Gilbert Fey und Hauptbrandmeister (HBM) Guido Krautscheid angeführt wird. Die IuK-Einheit besteht zu einem Drittel aus Leitstellendisponenten der Feuer- und Rettungsleitstelle Rhein-Sieg und zu zwei Dritteln aus ehrenamtlichen Feuerwehrkräften. Letztere stammen aus den Feuerwehren der verschiedenen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises.

Aktuell unterteilt sich die IuK-Einheit in folgende Gruppen:
Führungsgruppe:

  • Zuständig für die Ausbildung und Führung der IuK-Kräfte im Ausbildungs- und Einsatzdienst.
  • U.a. Führung einer Fernmeldebetriebszentrale (FmBz) und Ansprechpartner für die Leitstelle/Einsatzleitung Leiter Stab und S6

Technikgruppe:

  • Zuständig für alle technischen Probleme und Fragestellungen im Bereich der Netzwerk- und Funktechnik/Telefonie am ELW 2 und dem abgesetzten Stabsraum

Die Informations- und Kommunikationseinheit (IuK-Einheit) des Rhein-Sieg-Kreises ist hervorgegangen aus der alten "Fernmeldezentrale HVB" und der "TEL" des Kreises. Diese Einheiten bestanden bis in die Anfänge der achtziger Jahre. Die IuK-Einheit ist eine Einrichtung des Rhein-Sieg-Kreises. Der Begriff der Fernmeldezentrale stammt von den Bestimmungen des Katastrophenschutzes ab. Darin war festgelegt, dass der Führungsstab des Kreises über die Fernmeldezentrale Kontakt zu den Einheiten und anderen Stellen hält. Diese Fernmeldezentrale wurde dann weiter unterteilt in Draht- und Funkkommunikation.

Ausbildung

 

Für die IuK-Einheit gibt es einen eigenen Dienstplan. Dieser setzt sich zusammen aus theoretischen und praktischen Unterrichten, Übungen und Arbeitsgruppen. Alle vier Wochen treffen sich die Kameraden zu den zweistündigen Dienstveranstaltungen. Dabei werden neben fachspezifischen auch organisatorische Fragestellungen behandelt.

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Die fachspezifische Arbeit teilt sich auf in drahtgebundene Kommunikation/Telefonanbindung, Funk, EDV/Netzwerk und Infrastruktur. Auf diesen Gebieten werden die Fähigkeiten des Personals ständig aufgebaut und erweitert. Durch die Gliederung der Fachgebiete kann sich jedes Mitglied gemäß persönlicher Neigungen weiter spezialisieren. So besteht kontinuierlich eine Einheit, die den vielfältigen Anforderungen gewachsen ist.

 

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Die Ausbildung des IuK-Personals umfasst:

  • Grundausbildung Feuerwehr
  • Sprechfunker
  • Truppführer
  • Zug-/Verbandsführer (FF/BF)
  • Gruppenführer (FF/BF)
  • Truppführer IuK RP Köln
  • Monatliche Ausbildung der IuK-RSK
  • Seminare IuK/ELW 2 (IDF Münster)
  • Seminar Anschluss an fremde Netze (RP Köln)
  • Einsatzübungen der IuK-Einheit
  • Einbindung bei Großübungen
  • Einbindung bei Großveranstaltungen

 

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Ausstattung

Fahrzeuge und Gerätschaften

Aktuell greift die IuK-Einheit auf einen ELW 2, GW-IuK und GWL zurück.

Im Oktober 1986 erhielten die damaligen Mitglieder erstmals ein mobiles Fahrzeug: einen Einsatzleitwagen (ELW) 3. Bis dahin musste auf ein auf VW-Bus-Basis aufgebautes Fernmeldefahrzeug zurückgegriffen werden. Nach der fast zeitgleich stattgefundenen Neuorganisation der Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen wurden mit dem ELW 3 die ersten Großschadenslagen abgearbeitet.

Die Anforderungen an die Fähigkeiten von Mannschaft und Gerät sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Am deutlichsten sichtbar, ist dies an der elektronischen Datenverarbeitung.image fw iuk gf 20160512 185748 resized

Neben Kommunikationsmitteln und -wegen wird auch ein Informationsmanagement bereitgestellt. Im Allgemeinen wird die Grundlast des beschriebenen Aufgabenspektrums durch einen „Einsatzleitwagen Typ 1“ der örtlich zuständigen Hilfsorganisationen und Feuerwehren abgedeckt. Wird eine Anforderungsschwelle überschritten, die nicht mehr lückenlos erfüllt werden kann, werden spezialisierte Komponenten beziehungsweise Einheiten wie etwa ein „Einsatzleitwagen Typ 2“ oder eine IuK-Einheit vor Ort benötigt. Dies kann aufgrund der Menge gleichzeitig zu erfüllender Anforderungen oder deren Besonderheiten sein.

Ein neuer ELW 2 löste im Jahr 2003 den mittlerweile in die Jahre gekommener ELW 3 ab.

Seit 2008 kann das Fahrzeug für zwei verschiedene Führungsstufen (C und D) alarmiert werden. Bei der Führungsstufe C setzt sich die Führungsgruppe in der Regel aus Feuerwehr-Führungskräften der anfordernden Kommune zusammen. Sollte die Führungsstufe D alarmiert werden, so setzt sich der Führungsstab aus der vom Schadensereignis betroffenen Kommune und von ihren benannten Stabsmitgliedern, in der Regel Wehrleiter des Kreises, zusammen.

Im April 2013 konnte ein weiteres Fahrzeug beschafft werden. Der Gerätewagen-IuK (GW-IuK) dient zum Transport von weiterem Personal 1/5 und technischem Gerät als Ergänzung des ELW 2.

In diesem Fahrzeug werden u.a. eine mobile und fest installierte Satelittenanlage, eine 2m-Relaisstelle, eine Mobile Warnanlage (seit 2016), zwei Rollcontainer (Feldkabelbau und ein Schnelleinsatzzelt) sowie umfangreiches weiteres Material mitgeführt.

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Einsätze

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 Die IuK-Einheit ist u.a. bei den überregionalen Konzepten des IM Nordrhein-Westfalen und des RP Köln eingebunden. Bei den Großverbänden BHP 50 (Rettungsdienst), 4. Bereitschaft (Feuerwehr) wird der ELW 2 als Führungsfahrzeug mitgeführt. Ebenso kommt es in Rahmen der überregionalen Messkonzepte und als Führungsfahrzeug bei MOFÜRST zum Einsatz.

So kam die IuK-Einheit des Rhein-Sieg-Kreises im Juni 2013 für ca. eine Woche in Stendal bei der Hochwasserkatastrophe mit der 4. Bereitschaft des RP Köln zum Einsatz.

Neben diversen Einsätzen in den Städten zur Unterstützung der Einsatzleitung, ist die IuK-Einheit auch bei Veranstaltungen vor Ort. Beispiele hierfür sind Rhein in Flammen, Rheinbach Classics, Flugtag Sankt Augustin-Hangelar, Tag der offenen Tür DLR und Großkirmes Eitorf.image fw iuk gf 20130622 095325

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AKTUELLES

 

 

Ab sofort gibt es eine neue Ausgabe unserer Verbandszeitung Feuermelder".

Informationen sowie die pdf-Datei finden Sie hier.