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Feuerwehren

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Maschinist

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Februar bis März 2017

 

Maschinisten-Lehrgang

 

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SIEGBURG. „Wenn zwei Strahler und eine Tauchpumpe an ein Stromaggregat angeschlossen werden – wie sieht die Stromverteilung aus?“ Diese und weitere Fragen behandelten 28 Teilnehmer beim Kreislehrgang zum Maschinisten. An vier Wochenenden wurden sie von ihren Ausbildern Wolfgang Breuer, Ralf Hermanns und Markus Zettelmeyer auf die theoretische und praktische Prüfung vorbereitet.

Neben dem Stromerzeuger ging es auch um die Inbetriebnahme von beispielsweise der Tragkraftspritze, Tauchpumpe und Kettensäge. Maschinisten sind während einem Einsatz am Fahrzeug und bedienen mitgeführte Geräte. Im Anschluss sind sie dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug wieder einsatzbereit ist. Demzufolge prüfen sie etwa, ob Kraftstoff aufgefüllt werden muss. Zudem ist jede Pumpe anders und dabei besonders wichtig die Herstellerhinweise zu beachten. Falls bei einer Pumpe die Entlüftungseinrichtung oder beim Antriebsmotor die Startautomatik ausgefallen ist, muss der Maschinist in der Lage sein, im Notbetrieb zu arbeiten oder Alternativen zu finden.

Zum Ende des Lehrgangs werden die Teilnehmer geprüft: erst Theorie, dann Praxis. Letzteres erfolgt einzeln. 30 Punkte gilt es mindestens zu holen, maximal 50 Punkte können erreicht werden.

„Es ist ein bisschen Fingerspitzengefühl dabei“, sagt Wolfgang Breuer. „Wenn die Theorie nicht so gut war, wird praktisch etwas mehr geprüft.“ Allerdings ist es beim Maschinisten-Lehrgang wie in der Fahrschule, die Praxis und Festigung kommen durch das spätere Üben. „Wir lernen nicht für die Prüfung, sondern für das Leben bzw. den Einsatz.“

Darum seien die Übungen im Vorfeld auch sehr praxisnah. Zum Beispiel ging es mit allen Teilnehmern einen Samstag lang nach Lohmar. Hier wurde eine lange Wegestrecke mit fünf Pumpen aufgebaut. Die Feuerwehrleute brachten dabei 980 Meter inklusive 63 Meter Höhenunterschied hinter sich.

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Truppführer

Februar bis März 2017
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Truppführer-Lehrgang

 

SIEGBURG. Er gehört zur untersten Führungsebene und ist dennoch mit einer der wichtigsten Personen im Einsatz: Der Truppführer. Er führt seinen Trupp mit ein bis zwei weiteren Kameraden beim Einsatz. Wo es darauf ankommt, lernten 30 Kursteilnehmer aus dem ganzen Rhein-Sieg-Kreis innerhalb von sechs Wochen. In Theorie und Praxis erlernten sie Gefahren einzuschätzen, um sich entsprechend verhalten zu können. Dabei geht es den Ausbildern hierbei um viel mehr. „Der Lehrgang ist da, damit die Feuerwehrleute optimal arbeiten können und als Multiplikator für ihre Kollegen dienen“, sagt Johannes Greuel. Er ist seit über 34 Jahren als Kreisausbilder tätig. Die Prüfung am Lehrgangsende sei zudem eher eine Leistungskontrolle. Dabei dürfen grundsätzlich nicht alle am Lehrgang teilnehmen. Per Vortest wird eine Auswahl getroffen. Auch wenn thematisch lediglich Themen zur Grundausbildung gestellt werden, existiert eine Durchfallquote.

 

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Greuel gibt das Truppführer-Wissen gemeinsam mit Roland Achtziger, Achim Brozeit und Bernd Gottschalk sowie André Hanenberg, Peter Kern und Michael Sieghart an die Kameraden weiter.

Der Truppführer-Lehrgang ist zudem Bestandteil für die ABC-Ausbildung. Früher wurde auch im Bereich Technische Hilfeleistung unterrichtet, allerdings wird dies heutzutage vorrangig in den Kommunen geübt. „Je nach Einheit und Dienstgrad kann der Truppführer schon einmal Einsatzleiter sein“, sagt Greuel. „Die Kameraden sollen im ersten Moment wissen, was man machen muss und ob gegebenenfalls eine Nachalarmierung notwendig ist.“ Möglichst rationell zu arbeiten sei hier das Stichwort.

 

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Lehrgangsordnung

Hier finden Sie die Lehrgangsordnung (PDF) des Kreisfeuerwehrverbandes.

Sprechfunker

Sprechfunkausbildung

Der Sprechfunk ist für die Feuerwehr und für die Rettungskräfte ein wesentlicher Teil der Kommunikation. Er dient nicht nur dem verbalen Informationsaustausch, sondern wird auch als Medium zur Übermittlung von Statusmeldungen der einzelnen Einsatzmittel genutzt. Zusätzlich dient er als Plattform zur Alarmierung von Einsatzkräften.

Im Bereich der Sicherheit an Einsatzstellen kommt dem Sprechfunk eine wesentliche Rolle zu. So werden Einsatzkräfte im Einsatz engmaschig überwacht oder es kann per Knopfdruck eine Notfallsituation kenntlich gemacht werden.

Der Informationsaustausch zwischen den Einsatzkräften und der Feuer- und Rettungsleitstelle basiert größtenteils auf dem Sprechfunk.

Mit der Sprechfunkausbildung erhält die Einsatzkraft Kenntnisse und Fertigkeiten den Sprechfunk routiniert und sicher zu nutzen.

Der Lehrgang findet im Rahmen einer Erwachsenenausbildung statt und soll den Teilnehmern zudem Spaß machen.

 

Inhalte dieser Ausbildung sind:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Physikalische Grundlagen
  • Navigation
  • Sprechbetrieb
  • Analogfunk
  • Digitalfunk
  • Gerätekunde
  • Betriebsarten
  • Infrastruktur und Organisation

Lernziele

Der Teilnehmer kennt die theoretischen Grundlagen der Funktechnik, unter Beachtung sicherheitsrelevanter Aspekte.

Der Teilnehmer kann Funkstellen in Betrieb nehmen und den Sprechfunkverkehr ausüben.

Der Teilnehmer kann mit bei den BOS gebräuchlichen Karten umgehen und navigatorische Hilfsmittel einsetzen.

Der Teilnehmer kann Funkgespräche unter Beachtung der Grundsätze und Vorschriften im Sprechfunkverkehr selbstständig abwickeln.

Der Teilnehmer kennt die Infrastruktur des digitalen und analogen BOS-Funknetzes und kann die Betriebsorganisation sowie die Leistungsmerkmalen beschreiben.

Der Teilnehmer kann die unterschiedlichen Betriebsarten im Digitalfunk beschreiben.

Der Teilnehmer kennt die für den Einsatz notwendigen technischen Möglichkeiten der Endgeräte und deren Bedienung, sowie die Displayanzeigen in den verschiedenen Betriebsarten.

 

Ablauf

Der Lehrgang beginnt in der Regel dienstags abends im Kreishaus des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg. Dort finden in den Räumlichkeiten der Feuer- und Rettungsleitstelle die ersten Unterrichtseinheiten statt. Im Anschluss kann die Feuer- und Rettungsleitstelle besichtigt werden.
An den folgenden zwei Samstagen beginnt der Lehrgang jeweils morgens im Kreisfeuerwehrhaus in Siegburg und endet nachmittags.
Im Rahmen der praktischen Ausbildung wird der ELW 2 des RSK einbezogen.


Am letzten Tag findet eine schriftliche und praktische Lehrerfolgskontrolle statt.
(Änderungen vorbehalten)

 

Hier finden Sie das Nutzerhandbuch zur Dienstanweisung BOS-Sprechfunkdienst im Rhein-Sieg-Kreis.

AKTUELLES

 

 

Ab sofort gibt es eine neue Ausgabe unserer Verbandszeitung Feuermelder".

Informationen sowie die pdf-Datei finden Sie hier.