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Hier finden Sie unsere Nachrichten, Themen und Geschichten aus dem Jahre 2018.

 

 

28.09.2018: Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Hohe Auszeichnung für versierten ABC-Experten

Ehrenkreuz in Silber für Michael „Migo“ Meyer

 

Rhein-Sieg-Kreis. (TH) Seit dem 22. Januar 1973, also seit bald 46 Jahren, ist Michael „Migo“ Meyer Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Nun hat der 59-Jährige sein Amt als Leiter der Messgruppe Siegburg in jüngere Hände übergeben. Mit leeren Händen wird Migo Meyer aber keineswegs darstehen: Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg nutzte die offizielle Verabschiedung, nicht nur den Dank der Feuerwehr auszusprechen, sondern eine auch besondere Auszeichnung zu überreichen: Für seine langjährigen Verdienste und sein besonderes Engagement wurde Michael „Migo“ Meyer mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Die hohe und limitierte Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbandes wird unter anderem für hervorragende Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen. Und genau dafür sei Michael Meyer nachweislich bekannt, wie Dirk Engstenberg bei der offiziellen Verleihung in Meckenheim begründete: In seinen bald 46 Dienstjahren war Meyer mehrere Jahre stellvertretender Löschgruppenführer und über 15 Jahre Löschgruppenführer der Löschgruppe Wolsdorf. Sein besonderes Engagement galt und gilt dem ABC-Bereich. Durch diverse Lehrgänge wurde er zum versierten Experten für den Umgang mit Gefährlichen Stoffen und Gütern, Strahlenschutzeinsätze, den Umgang mit Sprengstoffen und ABC-Gefahren. Mehr als 25 Jahre lang leitete er die Siegburger Messgruppe und hat zudem viele Übungen und Messeinsätze im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich durchgeführt. Als Ausbilder für ABC im Rhein-Sieg-Kreis und auf kommunaler Ebene hat Meyer sein großes Fachwissen mit dem Feuerwehrnachwuchs gern geteilt.

 

Ehrung Meyer

Dirk Engstenberg (rechts) ehrt Michael "Migo" Meyer. Foto: Udo Schumpe 

 

28.09.2018: „Gefahrenabwehrzentrum“ des Rhein-Sieg-Kreises

„Gefahrenabwehrzentrum“ des Rhein-Sieg-Kreises

 

Die Bedarfsermittlung und eine Machbarkeitsanalyse zählten zu den ersten Schritten: Im Herbst 2017 wurde das Projekt zum gewünschten Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) des Rhein-Sieg-Kreises gestartet, sodass die Firma FORPLAN GmbH aus Bonn nun ihre Studienergebnisse zusammenfasste. Über die Ergebnisse und weiteren Schritte spricht im Interview Landrat Sebastian Schuster.

 

Worin sehen Sie den Bedarf und die Prioritäten für das Gefahrenabwehrzentrum?
Wir müssen Schritt halten mit den Entwicklungen in unseren Feuerwehren vor Ort und den Erfordernissen der kreisweiten Katastrophenvorsorge. Der Brandschutz, die Hilfeleistung und der Katastrophenschutz mit einem Schulungs- und Stabsbereich sowie Werkstätten und Übungsanlagen haben höchste Priorität. Daneben wurde auch ein Bedarf für den Rettungsdienst als Schulungszentrum ermittelt sowie der Bedarf des Veterinäramtes, eine solche Einrichtung als Tierseuchenlogistikzentrum nutzen zu können.
Diese Bereiche bilden den inhaltlichen Schwerpunkt eines GAZs. Die derzeitige Situation im Kreisfeuerwehrhaus in Bezug auf Raumgestaltung, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Effizienz ist nicht geeignet, eine zukunftssichere Aufgabenerledigung sicherzustellen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf zum Gesundheitsschutz der Mitarbeiter sowie zur Deckung der Bedarfe.

 

Wie sieht das zukünftige GAZ laut den Gesprächen zu Abstimmungen und Bedarfsermittlungen aus?
Ein Hauptfunktionsbereich des GAZs ist der Schulungs- und Stabsbereich. Dieser Kernbereich muss alle Räume und Einrichtungen zur Durchführung eines Aus- und Fortbildungsbetriebes für die Bedarfsträger auf Kreisebene enthalten. Ganz klar sollen hier die Standardausbildungen mit Sprechfunker, Maschinisten etc. genauso durchgeführt werden wie die Sonderausbildungen, z.B. Messübungen oder Technische Hilfe, oder die Fortbildungen für etwa Truppführer, Gerätewarte oder Heißausbildung. Die räumlichen Gegebenheiten des alten Kreisfeuerwehrhauses lassen diese Möglichkeiten bislang nicht zu.

 

Was wurde neben den Schulungen noch beachtet?
Wir brauchen selbstverständlich weiterhin die Werkstatt- und Technikbereiche. Diese wurden mit einem Flächenbedarf von rund 1 000 Quadratmetern ermittelt. Darin enthalten sind Atemschutz-, Schlauch- und Körperschutzwerkstatt sowie der Mobile Prüfdienst. Aufgrund steigendem Aus- und Fortbildungsaufwand in den Kommunen und auf Kreisebenen wird es hier mehr zu tun geben hinsichtlich der wartungs- und prüfpflichtigen Geräte. Auch wenn einige Kommunen eigene Werkstätten haben oder einrichten möchten, wird dies den Bedarf nicht auffangen und gleichzeitig muss weiterhin gewährleistet sein, dass die Bearbeitung fristgerecht erfolgt. Manche Geräte erfordern eine Sonderprüfung bzw. Qualifizierung der Prüfer. Diese sollen weiterhin zentral auf Kreisebene erfolgen. Ein weiterer Raumbedarf besteht bei den Übungsanlagen.

 

Gibt es Veränderungen bei den Übungsanlagen?
Momentan führen wir leider Aus- und Fortbildungen durch ohne die jeweiligen Übungsanlagen anbieten zu können, die nach dem heutigen Stand der Technik erforderlich sind. Beispiele sind die Ausbildung für Atemschutzgeräteträger oder die Fortbildung in der Absturzsicherung. Unsere Kommunen sahen bei der Abfrage ebenfalls einige Übungsanlagen als unerlässlich an, die also einem kreisweiten Bedarf unterliegen. Aber die reinen Übungsanlagen bringen uns nicht weiter. Drinnen brauchen wir ausreichend Umkleide- und Sanitäranlagen sowie im Außenbereich befestigte Freiflächen. Schließlich müssen auch Logistikflächen zur Verfügung stehen. Stellplätze für Feuerwehr-Sonderfahrzeuge oder Reservefahrzeuge des Rettungsdienstes stehen ebenfalls ganz oben. Dazu kommen Lager- und Parkflächen. Innerhalb der Kommunen können nicht alle Einsatzmittel oder Verbrauchsgüter unendlich gelagert werden. Erwähnt wurden beispielsweise Einsatzreserven von Sonderlöschmittel, Abrollbehälter zum Transport oder Wechselkleidung.

 

Wie sieht es mit dem Grundstücksbedarf und den Gesamtkosten aus?
Laut der Studie sprechen wir von einer Grundstücksfläche mit insgesamt rund 15 000 Quadratmetern. Damit könnten alle Funktionsbereiche ebenerdig eingerichtet werden. Die notwendige Brutto-Grundfläche ergibt sich aus der notwendigen Nutzfläche, Konstruktions-Grund- und den Verkehrsflächen. Aus vergleichbaren Bauprojekten wurde ein Kostenrahmen ermittelt. Die Ausstattung entspricht dabei einem für vergleichbare Einrichtungen und Funktionsbereiche üblichen Ausstattungsgrad. Die Kosten liegen in Höhe von 17,5 Millionen Euro.

 

Gibt es andere Möglichkeiten, die Bedarfe abzudecken, z.B. durch eine Kooperation mit der Bundesstadt Bonn?
Die Studie hat bereits eine derartige Kooperation geprüft und für sinnvoll erachtet. In Abstimmung zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis ist definitiv eine einheitliche Ausbildung vorteilhaft. Gerade Ausbildungstermine für ehrenamtliche Kräfte können flexibler angeboten werden. Die Feuerwehr Bonn interessiert sich auch für die Nutzung der Übungsanlage zur Wärmegewöhnung und gerade im Logistikbereich gibt es weitere Möglichkeiten. Zum Beispiel kann die Rüsteinheit der Feuerwehr Bonn (inkl. Kran) bei umfangreichen TH-Einsätzen im Rhein-Sieg-Kreis angefordert werden.

 

 

Die folgende Abbildung zeigt eine schematische Darstellung des neuen Gefahrenabwehrzentrums. Quelle: RSK

1809 GAZ Schema

07.08.2018: Großbrand am Siegburger Brückberg

 1808 Grossbrand Siegburg

Großbrand am Siegburger Brückberg

7. August 2018: Gegenseitiges Vertrauen garantiert Einsatzerfolg

 

Siegburg. Die Begleitumstände begünstigten den Verlauf des Großbrandes in Siegburg-Brückberg erheblich. Die hohen Temperaturen am Ereignistag, die thermische Aufbereitung der Umgebung, Wind und Topographie führten zu einem Brandereignis, welches mit einem „Feuersturm“ vergleichbar ist. Die Menschenrettung über mehrere Straßenzüge hinweg, ein Stoppen der Brandausdehnung sowie die Fürsorge für die Einsatzkräfte waren die obersten Prioritäten der Einsatzleitung. Im Laufe der Einsatzmaßnahmen mussten neben der primären Brände bis zu 30 weitere Vegetations- und Entstehungsbrände an Gebäuden bekämpft werden. Diese Situation forderte den Einsatzkräften alles ab – bis zur absoluten Erschöpfung wurde die Menschenrettung erfolgreich durchgeführt sowie die Brandausdehnung eingedämmt.
Von insgesamt 32 Verletzten zählten zwölf Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr dazu, auch ein Indiz für das über die Leistungsgrenze des Einzelnen hinausgehende Engagement. 48 Feuerwehreinheiten aus dem gesamten Kreisgebiet arbeiteten Hand in Hand, unterstützt von Polizei und anderen Helfern. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es eine von den Freiwilligen Feuerwehren getragene nichtpolizeiliche Sicherheitsarchitektur, bei der Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk sowie die Hilfsorganisationen solche großen Einsatzlagen bewältigen können. Das Miteinander und das gegenseitige Vertrauen untereinander war wieder einmal der Garant des Einsatzerfolges. Weiterhin vorteilhaft sind die Erfahrungen der Einsatzleitung durch eine Vielzahl von Übungen, z.B. der Katastrophenschutzübung „Sturzflut“ (2017).
Die Planungen des Kreises zur vorgeplanten, überörtlichen Hilfeleistung unserer Feuerwehren sowie dem Rettungsdienst haben diesem Härtetest standgehalten. Das Land griff auch auf die rettungsdienstlichen Planungen zurück: Die Alarmierung erfolgte problemlos; der Einsatz schnell und professionell.
Schlussendlich ist es jedoch nicht nur den vorherigen Planungen sondern hauptsächlich den Einsatzkräften zu verdanken, dass es bei leichten Verletzungen blieb und eine Brandausdehnung gestoppt werden konnte.

 

IMG 2861808 Grossbrand Siegburg

Auszug aus dem Einsatz-Ticker


14:32 Uhr
Alarmierung: B 1 Fläche FW Siegburg
14:47 Uhr
im Minutentakt: Erhöhung auf B 3, B 4, B 5
15:07 Uhr
Alarmierung: ELW 2 und Stab
16:10 Uhr
Einsatzleitung an KBM
16:20 Uhr
1. Lagebesprechung Stab
Einsatzorganisation:
EA 1 Brandbekämpfung gesamtes Schadensgebiet, EA 2 Rettungsdienst, EA 3 Betreuungsdienst, BR Feuerwehr
16:58 Uhr
2. Lagebesprechung Stab
Lageübergabe EAL 1:
8 Wohnhäuser im Urnenfeld brennen; Unterabschnitte mit den Führungsmitteln ELW SAN und RHB gebildet; Ablösung für die Einsatzkräfte SGB initiieren; zz. 5 Einheiten im BR; Kühlwagen vor Ort, am ELW SGB melden; Anforderung Kaltgetränke und „Riegel“; Anfahrt BF Bonn (3 LZ) über Gneisenaustr. UAL Nord;
Weisung des EL: Prio 1 Menschenrettung, Prio 2 Brandbekämpfung; „Lagebild rund machen“; Grundschutz für SAN, TRO und SGB sicherstellen; Mitarbeiter der Stadt in EL anwesend
17:43  Uhr
3. Lagebesprechung Stab
Qualifizierte Lage liegt vor; 7 Wohnhäuser, aber 9 Wohneinheiten betroffen. (Lage von 17:09 Uhr); ca. 100 Pers. zz. in Schule betreut; Wasserversorgung Doppel-A von Mühlengraben steht, Doppel-B von
Luisenstr. herstellen; Verletz-tenzahlen der Leitstelle: bisher 10 P-Transporte zzgl. 2 Verletzte aus der Patientensichtung der Einsatzstelle; Anfrage der umliegenden KH´s
veranlasst (Selbsteinweisungen?); Betreuungsplatz: Getränke verteilt (3 Kühlanhänger bereits ausgeteilt), weitere Getränke geordert, Essen für 1 000 Pers. bestellt; Weisung EL: Kräfteansatz verifizieren, keine Nachalarmierung bis 18:45 Uhr!
18:45  Uhr
4. Lagebesprechung Stab
20:05  Uhr
5. Lagebesprechung Stab
Entlassung der ersten FW-Einsatzkräfte; Wasserversorgung Luisenstr. bleibt bestehen; 28 Verletzte; 12 Verletzte  selbständig in Krankenhäuser; Rückführung der Anwohner aus dem Hohlweg ab 21 Uhr, Rücksprache mit Polizei erfolgt; Ü-MANV-S Kräfte aus Einsatz entlassen; in Planung: ICE-Testfahrt / nur in Abstimmung mit EL; ca. 200 Anrufe beim Bürgertelefon SGB; EL: Geordnete Übergabe der Einsatzleitung an SGB vorbereiten; Innenministerium erwartet bis 08.08.2018, 6 Uhr einen schriftlichen Bericht.
21:10  Uhr
6. Lagebesprechung Stab
22:20  Uhr
7. Lagebesprechung Stab Verpflegung für 1 000 Pers.:  aktuell 300 Essen vorhanden, S1 = 540 Einsatzkräfte FW und RD sowie ca. 80 Einsatzkräfte Polizei waren vor Ort; FW Much wird mit BSW beauftragt; DB-Strecke: Gleise 3 und 4 freigegeben
22:30 Uhr
Einsatzleitung an StBI Burmann und an FW SGB

20.06.2018: Neue Messtechnik-Gerätewagen

PM Mess DSC 0139a Gut aufgestellt für die Gefahrstoff-Analyse

Zwei neue Messtechnik-Gerätewagen im Einsatz

 

Rhein-Sieg-Kreis (ke) Bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind die „Gerätewagen Messtechnik“ ein wesentlicher Bestandteil der Gefahrenabwehr. Denn schwarze Rauchgaswolken und ausgetretene Gefahrstoffe müssen auf mögliche Gesundheitsgefährdungen analysiert werden. Da die beiden bislang im Kreisgebiet eingesetzten Fahrzeuge mit Baujahr 1986 alters- und technikbedingt ausgedient hatten, hat der Rhein-Sieg-Kreis in zwei neue Gerätewagen investiert.
Landrat Sebastian Schuster übergab die beiden Messtechnik-Fahrzeuge jetzt an die Feuerwehren Bornheim und Siegburg. „Die Messung von Gefahrstoffen ist ein essentieller Baustein der Gefahrenabwehr. Daher freue ich mich sehr, dass wir jetzt mit den neuen, topmodernen Gerätewagen im Bereich Gefahrstoff-Analyse hervorragend und zukunftsfähig aufgestellt sind“, sagte Landrat Sebastian Schuster und ergänzte: „Ich danke den Feuerwehren Bornheim und Siegburg, die mit ihren Messgruppen seit über 30 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr leisten, ganz herzlich. Mein Dank gilt aber auch allen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern, die sich Tag für Tag für unsere Gesellschaft engagieren!“
Wolfgang Henseler, Bürgermeister der Stadt Bornheim, und Franz Huhn, Bürgermeister der Stadt Siegburg, die die Schlüssel der fabrikneuen Gerätewagen stellvertretend für ihre Feuerwehren in Empfang nahmen, bedankten sich herzlich für das neue „Arbeitsmaterial“.
280.000 Euro hat der Rhein-Sieg-Kreis insgesamt für die Anschaffung der beiden jeweils 4,6 Tonnen schweren Mercedes-Benz-Sprinter in die Hand genommen. Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg, der das Einsatzkonzept „Gefahrstoffmessung“ im Detail vorstellte, betonte: „Heute ist ein guter Tag für die Feuerwehren, aber auch für die Bevölkerung im Rhein-Sieg-Kreis. Mit den neuen Gerätewagen können wir mögliche Gefahren noch besser identifizieren und entsprechend agieren.“
Die Vielfalt der integrierten Messgeräte ermöglicht die qualifizierte Analyse von Gefahrstoffen; über die Bestimmung der jeweiligen Konzentration lassen sich mögliche Gesundheitsgefährdungen für die Bevölkerung bewerten. Neben den Messtechnik-Gruppen der Feuerwehren Bornheim und Siegburg, die die Fahrzeuge traditionell besetzen, sorgen fünf weitere Messgruppen im Gefahrenfall für ausreichende „personelle Ressourcen“. So wird bei größeren Einsätzen eine flächendeckende Umsetzung des Messkonzeptes garantiert.
Thomas Kaltheier von der Messgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bornheim stellte die technischen Details der Fahrzeuge vor: Mehrgasmessgeräte und ein Photoionisations-Detektor (PID) erkennen Gefahrstoffe und ermitteln Stoffkonzentrationen. Der PID, wie er von Fachleuten genannt wird, kann bis zu 450 Gase in der Luft nachweisen. Außerdem sind Geräte zur Messung von Gamma- und Röntgenstrahlen sowie Beta-Kontaminationen integriert. Damit auch im Gefahrenbereich Messungen erfolgen können, haben die Gerätewagen auch Schutzkleidung für die Besatzung mit „an Bord“. Neben der umfangreichen Messtechnik bietet ein integrierter Arbeitsplatz die Möglichkeit zur Gefahrstoff-Recherche.

 

Detailfotos zur Ausstattung finden Sie im Bereich Feuerwehren -> Sondereinheiten -> Mess-Einheit.

 

 Mess GW GEB 9729

 

 

 

 

 

Aktuell wird der Kreisfeuerwehrverband durch folgenden Vorstand vertreten:

Vorsitzender: Dirk Engstenberg
Stellvertretender Vorsitzender:   Markus Zettelmeyer